Hochwasser- und Starkregenschutz in Hachen: Was bisher umgesetzt wurde und was noch folgt!
Liebe Hachenerinnen und Hachener,
seit dem Hochwasserereignis im Jahr 2021 wurden in Hachen bereits zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, um den Hochwasserschutz zu verbessern und den Abfluss der Gewässer zu optimieren.
Dazu gehören unter anderem die Aufweitung von Gewässerabschnitten, die Anpassung eines Durchlasses an der Generöpke, Sedimententnahmen im Bereich von Brücken sowie verschiedene Maßnahmen an den Uferbereichen der Röhr. Darüber hinaus wurden Ufergehölze entfernt und Ufermauern sowie der Kolkschutz saniert.
Auch für die kommenden Jahre sind weitere Maßnahmen vorgesehen. Geplant sind die Erweiterung der Renaturierung im Bereich Hachener Straße 3 bis 21, die Renaturierung im Bereich der Kettenfabrik sowie die Umlegung der Gewässerverrohrung der Molle. Die beiden Renaturierungsmaßnahmen befinden sich derzeit in der Planungsphase. Die Umlegung der Molle ist nach aktuellem Stand für das Jahr 2027 vorgesehen.
Für die Kontrolle und Unterhaltung der Gewässer und Uferbereiche ist die Stadt Sundern zuständig. Die entsprechenden Bereiche werden mehrmals im Jahr kontrolliert. Dabei wird unter anderem auf mögliche Abflusshindernisse, Totholz und übermäßigen Bewuchs geachtet. Notwendige Unterhaltungsmaßnahmen werden entsprechend veranlasst.
Ein eigenständiges Hochwasser- oder Starkregenvorsorgekonzept für Hachen besteht derzeit nicht. Bürgerinnen und Bürger können sich jedoch über mögliche Gefährdungen anhand der Hochwassergefahrenkarten des Landes NRW unter www.elwasweb.nrw.de/elwas-web/index.xhtml sowie der Starkregengefahrenkarte der Stadt Sundern unter www.starkregen-sundern.fischer-teamplan.de informieren.
Die bisherigen Maßnahmen und die weiteren Planungen zeigen, dass der Hochwasser- und Starkregenschutz in Hachen kontinuierlich weiterentwickelt wird. Dieses Thema wird uns sicherlich auch im kommenden Jahr beschäftigen. Bei der anstehenden Einwohnerversammlung, die als Dorfkonferenz gemeinsam mit Bürgermeisterin Dr. Jaqueline Bila stattfinden wird, soll daher ausreichend Raum für Informationen, Fragen und den gemeinsamen Austausch dazu sein.
Herzlichst
Ihr Ortsvorsteher
Christoph Klinner